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„Kurz unsterblich wird jetzt Akustisch“

Bereits mit seinem ersten deutschen Album „Kurz unsterblich“ spielte sich Tobias Regner in die teils harten Herzen so manchen Kritikers.

Mit „Akustisch“ folgt im April 2011 der zweite Streich, mit dem Regner einen weiteren großen Schritt gemacht hat. Hierbei bedient er sich an 7 Songs des in 2010 erschienenen Albums „Kurz unsterblich“ und füllt das ganze mit 2 neuen Songs auf. Gemeinsam klingt das Ganze frischer und neu. Alle Titel sind auf das Notwendigste reduziert.

Regner macht “keine Kompromisse mehr” und dieses Zitat aus dem Opener und der gleichzeitig ersten Singleauskopplung “Der erste Schritt” stehen programmatisch für alles Folgende. „Oberstes Gebot für mich war, dass alles genau so klingt, wie ich mir das vorstelle” sagt Regner, “denn nur dann kann ich wirklich Spaß haben und überzeugen.”

Die Songs sind erdig und präsent, Gitarre und Cajon bilden ein druckvolles Fundament und trotzdem bekommt Regners Stimme den Raum, den sie braucht um klar zumachen: Hier singt ein Mann mit Seele. Aus harten Rocknummern wie „In Wahrheit“ werden Uptempo Akustik Versionen. Songs wie „Sommer“ werden durch die akustische Version intensiver als zuvor. „Irgendwo da draußen“ und einen weiteren neuen Titel „Weißt du eigentlich“ hat Regner am Piano aufgenommen.

Die Akustik-Konzerte der vergangenen Monate, die Tobias oft mit seinem Bruder an der Cajon gespielt hat, der pure Spaß am Musik machen so nahe am Publikum, wie es nur die intime Atmosphäre eines Clubgigs ermöglicht und die durchweg positiven Reaktionen seiner Zuhörer waren der Auslöser für Regner, ein akustisches Album aufzunehmen.

Lässt man sich erst mal auf „Akustisch“ ein, dann gibt es kein Entrinnen mehr aus der unglaublich intensiven und ehrlichen Songwelt des Tobias Regner.


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Ich wollte keinen Ferrari – ich wollte ein neues Album”

Tobias Regner geht jetzt eigene Wege. „Ich habe meine eigene Vorstellung von Musik und einen großen Anspruch an mich selbst. Ich möchte mir nicht sagen lassen, welche Musik ich zu machen habe.“ Vier Jahre nahm sich der Gewinner der dritten DSDS-Staffel Zeit, um an seinen neuen Songs zu arbeiten. Nun liegt es endlich vor, das erste „richtige“ Album von Regner >>> Kurz unsterblich.

Bereits ein halbes Jahr nach dem Finalsieg bei DSDS hat Tobias Regner begonnen mit verschiedenen Songwritern in Stockholm, München und Köln zu schreiben. Schließlich fand er seinen Partner fürs Songwriting in Tobias Röger, der bereits Songs für Laith Al-Deen und Christina Stürmer verfasst hat. Mit ihm zusammen hat Regner alle Songs auf seinem neuen Album geschrieben. Und das auf Deutsch. Bereits auf seinem englischsprachigen Album „Straight“ hatte er drei selbst geschriebene Songs beigesteuert, aber jetzt wollte er seine Gefühle in der eigenen Sprache ausdrücken. „Wenn ich englischsprachige Songs gemacht hätte, würde ich zu sehr nach James Hetfield (Metallica),  klingen,“ so Regner. Bei den deutschen Texten fühle er sich einfach wohler. Standardphrasen hat er dabei erfolgreich vermieden. Songs wie die erste Single „Irgendwo da draußen“ oder  „Schrottplatz“ brauchen den Vergleich mit den anderen  deutschsprachigen Bands nicht zu scheuen. „Ich habe meinen eigenen Weg gefunden,“ so ein sichtlich zufriedener Sänger.

Leicht hätte sich der in Oberbayern geborene Musiker, der bereits als Jungendlicher eine klassische Musikausbildung genoss, auf dem Erfolg seiner Nummer-1-Single „I still burn“ und dem Nummer-1-Album „Straight“ ausruhen und sich mit dem verdienten Geld einen gewissen Luxus gönnen können. Aber das kam für Regner nicht in Frage. „Ich brauche keinen Ferrari. Ich brauche ein neues Album“ – das ist sein Motto. Natürlich war die Enttäuschung erst mal groß, als ihn seine alte Plattenfirma, trotz seines riesigen Erfolges, relativ schnell fallen ließ. Damit hatte er nicht gerechnet, aber für sich eine neue Chance darin erkannt und weiter gearbeitet.

Die Zeit bei DSDS und den Hype danach wollte er trotzdem nicht missen, schließlich hat er bei der Castingshow von RTL einiges gelernt. Durch das Gesangstraining haben sich seine stimmlichen Fähigkeiten stark verbessert und die regelmäßigen Auftritte vor einem Millionenpublikum haben Tobias Regner zu einem wahren Entertainer werden lassen.

Unterstützt wurde Regner bei den Aufnahmen zum neuen Album vom renommierten Produzenten Wolfgang „Stackman“ Stach, der unter anderem schon für BAP und Guano Apes in den legendären Maarweg Studios in Köln an den Reglern saß. „Ich neige dazu, die Songs zu kompliziert zu gestalten,“ so Regner. „Wolfgang hat mich dazu gebracht, die Stücke einfach zu halten. Einfach, aber eben nicht simpel.“

Neben poppigen Songs gibt es auf dem neuen Album auch richtige Rocknummern wie z.B. „In Wahrheit“. „Das Riff habe ich schon lange in der Schublade, aber jetzt haben wir daraus eine coole Nummer gemacht. Bei „Raus hier“ hat sich Tobias von den Foo Fighters inspirieren lassen, einer seiner aktuellen Lieblingsbands, genau wie Billy Talent. Musikalisch ist die neue CD extrem abwechslungsreich geworden. Im Vordergrund steht aber bei ihm immer, dass seine Songs auch eingängige Melodien haben.

Um seine musikalische Veränderung optisch deutlich zu machen, entwarf der studierte Kommunikationsdesigner einen neuen Schriftzug. „Tobias ist zwar ein schöner Name, Regner hört sich aber interessanter an.“

Bereits Ende 2009, vor Veröffentlichung des neuen Albums, ging er auf eine kleine Clubtour durch Deutschland – und überzeugte seine Fans und die Kritiker. Zusammen mit seiner Band Regner rockte der Sänger die Clubs und bewies, dass er nicht irgendein gecasteter DSDS-Gewinner ist, sondern ein gestandener Musiker und Sänger. Auf „I still burn“ hat er bei dieser Clubtour verzichtet. Bei seinen nächsten Konzerten könnte sein Nummer-1-Hit aber wieder mit dabei sein. Ob als Punk- oder Akustikversion, das müsse er sich noch überlegen.

Wichtig ist für ihn, dass die Musikfans ein offenes Ohr für seine neuen Songs haben. „Das geht nicht von heute auf morgen, das ist klar.“ Aber auf Dauer wird sich Regner durchsetzen. Mit Sicherheit!


>> Band

Bandbesetzung:

-       Drums: Michi Regner

-       Bass: Ben Mörtl

-       Guitar: Rupert Hagenauer

-       Guitar/Vocals: Tobias Regner